Klettertouren
Mit der Spitzhacke im Höhenrausch
Einmal sich selbst überwinden und die Natur bezwingen – wer das schafft, erlebt ein erhebendes Gefühl der Stärke und der Freiheit. Kaum ein anderer Sport bietet derartig vielfältige Herausforderungen wie das Klettern.
Wenn sich Berg vor einem in den Himmel erstreckt und drohend zu sagen scheint „das schaffst Du nicht“, dann packt so manchen erst Recht der Wille, ihn zu besteigen, nur um auf dem Gipfel das Gegenteil beweisen zu können.
Nun sind nicht alle Berge touristisch derart erschlossen, dass man auf gemütlichen Wegen allmählich und sicher den Aufstieg antreten kann. Viele lassen sich nur mit Steigeisen und gesichert durch ein Seil erklimmen.
Alle wollen hoch hinaus – aber nicht ohne Profi
Diese Touren erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und so verbringen jährlich mehr und mehr Urlauber ihre Freizeit damit, an Klettertouren teilzunehmen. Doch so schön das Erlebnis und das Gefühl, oben angekommen zu sein, sein mag, der Klettersport ist nicht ungefährlich. Jährlich verunglücken etliche Menschen, teilweise auch, weil sie sich und ihr Können überschätzt haben.
Daher gilt gerade für Neulinge und Touristen: niemals ohne Bergführer klettern. Das Risiko von Verletzungen oder gar Abstürzen ist zu hoch. Besonders dann, wenn man die Gegend nicht kennt, die Klettergebiete fremd sind und man die Wetterverhältnisse auf dem Berg nicht oder nur unzureichend einschätzen kann, droht Gefahr.
Oft sind gebietsspezifische Absicherungen von Nöten oder bestimmte Routen zu dieser oder jeder Jahreszeit gesperrt. Dieses Wissen haben meist nur die ortsansässigen Kletter- und Bergführer. Wer sich aber an diese Tipps hält, der findet in Deutschland, Kroatien, der Schweiz, Österreich, Italien oder beim Eisklettern in Kandersteg ein Klettervergnügen, das keine Wünsche offen lässt. Auch die richtigen Schuhe spielen eine wesentliche Rolle, um einen möglichst guten Halt zu bekommen. Die Ausrüstung beim Klettern sollte niemals unterschätzt werden!